Bargeldinitiative

Noten und Münzen als Zahlungsmittel erhalten

Bargeld ist Besitz – Digitales Geld ist nur eine Zugangsberechtigung, die jederzeit willentlich oder durch Ausfall von Strom / Internet blockiert sein kann.

Bargeld-Initiative & Gegenvorschlag: Was steht wirklich zur Abstimmung?

Worum geht es?

Die Volksinitiative „Bargeld ist Freiheit“ will das physische Geld – also Noten und Münzen – dauerhaft in der Verfassung sichern. Sie verlangt:

  • Der Bund garantiert, dass Noten und Münzen jederzeit in genügender Menge vorhanden sind.
  • Ein Ersatz des Schweizer Frankens ist nur durch eine Volksabstimmung möglich.
  • Das Ziel: Bargeld soll dauerhaft als unabhängiges Zahlungsmittel bestehen bleiben – besonders in Krisensituationen, in denen elektronische Systeme ausfallen können.

Was schlägt der Gegenvorschlag vor?

Der Bundesrat und das Parlament schlagen stattdessen einen vereinfachten Gegenvorschlag vor:

  • „Die Landeswährung ist der Franken.“
  • „Die Schweizerische Nationalbank gewährleistet die Bargeldversorgung.“
  • Dieser Vorschlag übernimmt die Grundidee, verzichtet aber auf zusätzliche staatliche Verpflichtungen.

Fazit:

Die Bevölkerung entscheidet am 3. März 2026, wie konsequent die Schweiz physisches Bargeld schützen will.

Die Initiative: präzise, konkret, gibt dem Bund Handlungsmöglichkeiten – auch in der Krise. Die Initiative fordert vom Bund, vor allem in Krisen und bei Diskriminierung von Kindern, Älteren, Behinderten und nicht digitalen Menschen, Gesetze zu erlassen, die diesen Missstand korrigieren.

Der Gegenvorschlag: schlanker, aber offener formuliert – mit weniger Schutzwirkung und Handlungsspielraum. Der Bund entzieht sich der Verantwortung, in Krisen oder bei Bedarf korrigierend einwirken zu können. Die Nationalbank ist nicht mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattet.